Zuchtambitionen Wie wird man Züchter? Dazu haben wir einen schönen Beitrag gefunden, den wir absolut passend finden : http://www.whippet.de/zucht/neuzuechter.php Ein Auszug: "   Die   erste   Hündin:   In   den   seltensten   Fällen   wird   die Anschaffung   der   ersten   Hündin   unter dem   Aspekt   der   späteren   Zuchtverwendung   erfolgen.   Vielmehr   ist   es   überwie-gend   so, dass   sich   jemand   einen   weiblichen   Welpen   zulegt,   weil   er   ihm   gefällt,   weil   er   schon immer   einen   Hund   dieser   Rasse   haben   wollte   oder   weil   er   per   Zufall   auf   diesen   Hund gestoßen ist. Möglicherweise   bekommt   der   Besitzer   dann   Spaß   an   Hundeveranstaltungen   und   geht   mit seiner   Hündin   auf   eine   Ausstellung.   Erzielt   die   Hündin   dann   eine   gute   Bewertung,   wird der   Besitzer   sie   sicher   noch   mehrmals   ausstellen.   Durch   die   Teilnahme   an Ausstellungen kommt   der   Anfänger   in   Kontakt   mit   anderen   Freunden   der   Rasse   und   lernt   ein   paar Züchter   kennen.   Irgendwie   üben   Züchter   für   einen   Anfänger   einen   magischen   Reiz   aus und   langsam   wächst   der   Gedanke:   das   würde   ich   auch   gern   machen.   Welpen   aufziehen muss etwas wunderbares sein ! So beginnen viele Züchterbiographien ... Learning by doing Welpen aufzuziehen ist verlockend, erfordert jedoch ein hohes Maß an Ver-antwortung. Bestenfalls   wächst   mit   dem   ersten   Wurf   gleichzeitig   das   notwendige   Inter-esse,   sich weiterzubilden.   Während   die   ersten   Welpen   vielleicht   mühe-voll,   wenn   überhaupt,   an neue    Besitzer    abgegeben    werden,    fängt    der    Neuzüchter    an,    jede    Fachliteratur    zu verschlingen,   die   er   finden   kann   und   er   wird   sich   durchfragen   und   durchlesen,   wird   den erfahrenen    Züchtern    auf    die    Finger    schauen.    Parallel    zu    den    ersten    praktischen Erfahrungen,   gewinnt   er   allmählich   Schritt   für   Schritt   Einsichten   und   das   Verständnis wächst.   Hundezucht   ist   so   komplex   und   umfasst   grundlegende   Kenntnisse   über   die Rasse,   biologische   Zusammenhänge,   Verhaltensentwicklung,   Anatomie,   Zuchtverfahren, Ernährung,   Genetik,   Gesundheit,   Ahnenforschung,   Standard,   Bewertung   und   Selektion, Management,   Pflege,   Aufzucht,   Ausbildung,   Ausstellungen,   Handling,   Regularien,   und vieles mehr. Das bedeutet : Das Lernen hört niemals auf! ... Eigene Erfahrungen Jeder   Anfänger   wird   versuchen   so   schnell   wie   möglich   und   soviel   wie   möglich   lernen   zu wollen.   Die   Fülle   der   Fachliteratur   wird   ihm   einige   Antworten   geben,   aber   muss   er   alles lesen,   um   verschiedene   Standpunkte   und   Erfahrungen   abwägen   zu   können   und   zu   einer eigenen     Anschauung     zu     gelangen.     Viele     Bücher     sind     schwer     verständlich,     zu wissenschaftlich   und   man   muss   sie   mehrfach   lesen,   um   auch   nur   einen   kleinen   Nutzen daraus   ziehen   zu   können.   Viele   Züchter   vertrauen   auf   ihr   Fingerspitzengefühl,   um   der leidigen   Quälerei   ein   Ende   zu   setzen   und   kommen   oft   schnell   zu   der   Erkenntnis,   ihr Wissen reiche aus. Hierin   liegt   das   Geheimnis,   warum   einige   Züchter   einen   positiven   Einfluss   auf   die   Rasse nehmen können und andere eben nur vermehren..." So   haben   wir   begonnen.   In   Erwartung   unseres   zweiten   Wurfes   haben   wir   unsere   Ziele noch   klarer   definiert.   Wir   möchten   diesen   immer   treu   bleiben   und   wünschen   uns   natürlich vor allem gesunden Nachwuchs.
© Annett Götz 2016
    BEAUCERON - Ein Franzose in Thüringen